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Mitte des Jahres 2010 wurde ein Albino Tigerpython ausgesetzt. Nachdem das Tier eingefangen war wurde es der Tierarztpraxis von

Lilika Chatzinikolaou   in Bremen

übergeben. Nachdem die Erstversorgung abgeschlossen war konnte ich das Tier bei einem befreundeten Schlangenhalter unterbringen. Der Zustand des armen Tieres war sehr bedenklich weil das Schuppenkleid am ganzen Körper Löcher aufwies die wohl von Ratten oder anderen Wildtieren hervorgerufen wurden. Ausserdem roch das ganze Tier erbärmlich in einer Intensität, das ich schon eine Pseudomonas Infektion vermutete. Es stellte sich dann aber heraus das dieser Intensive Geruch von mehreren alten Hautschichten herrührte, die allmählich anfingen zu verfaulen. Als ob das noch nicht genug war hatte er im Halsbereich noch eine recht tiefe Verletzung, die nachfolgend Dokumentiert wurde.

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Die Haltung erfolgte auf einem Lattenrost damit die Bauchschuppen und vor allem auch die Verletzung mit frischer Luft versorgt wurden um die Heilungsaussichten zu verbessern. Dies hat dann auch zum Erfolg geführt. Die Nahrungsaufnahme erfolgte Problemlos.

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Im März 2011 hat er ein grosses Terrarium bezogen.

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In den ersten 9 Monaten erfolgte die Haltung in einem Herptek Terrarium mit den Maßen 180 x 90 x 50 H. Auf der einen Seite sorgte eine Bodenheizung und ein Strahler für eine Temperatur von 30 - 35 Grad. Dieser Platz wurde nur selten verlassen. Bei diesen hohen Temperaturen werden in hohem Maße Antikörper produziert. Nach dem Besprühen verstärkte sich der faulige Geruch, so das darauf verzichtet wurde. Damit dennoch die Häutung zufriedenstellend ablaufen konnte, wurde das Tier am Tag der Häutung gebadet und manuell dabei unterstützt. Diese Problematik besteht seit Anfang 2011 nicht mehr. Auch der unnatürliche Eigengeruch kann schon lange nicht mehr festgestellt werden, weil alte Hautschichten nicht mehr vorhanden sind.